Letztes Buch ‚The Mesh‘ von Lisa Gansky

‚The mesh‘ von Lisa Gansky ist seit ‚The long tail‘ wieder mal ein gutes Buch zu neuen Geschäftsmodellen.
Lisa Gansky beschreibt erfolgreiche Sharingmodelle, die gerade in einer digital vernetzen Kultur ein hohes Potential bieten.
In einer immer flexibleren und mobileren Welt, in der die Resourcen knapper werden, ist das sinnvolle Teilen von Gütern die Zukunft.
Ob Couchsurfing, Bookcrossing, Carsharing, Mitfahrzentralen, Fahrradsharing…das Buch bietet als Abschluss eine Verzeichnis von über 1.000 Mesh Diensten.
Leseempfehlung


Processing XML with Java

I didn’t notice that this book is available online. If you’re dealing with Java and XML this is a great resource.


It’s On The Way

Got Mail from Amazon.

1 A Long Way Down EUR 19,80 1 EUR 19,80


Das Beste aus meinem Leben

‚Das Beste aus meinem Leben‘
‚Mein Alltag als Mann‘
von Axel Hacke
Die besten Bücher sind die, die man geschenkt bekommt. Vielen Dank Tanja und Uwe.
Axel Hacke ist Kolumnist des Magazin der Süddeutschen Zeitung. Er beschreibt mit sehr feinem Wortwitz seine Seelenqualen und Erlebnisse als Mann und Familienvater. Geschichten mit seiner Frau Paola, seinem kleinen Sohn Luis und seinem besten Freund, dem Kühlschrank Bosch. Wer, wie ich der Meinung war, der Text in You Sexy Thing von Hot Chocolate wäre ‚I believe in Malcolm‘ der wird von Herrn Hacke auf die Seite www.amiright.com verwiesen, um sich dort eines besseren belehren zu lassen.
Das Buch besteht aus 90 Kolumnen, davon 40, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden.
Viel Spaß bei der Lektüre eines sehr kurzweiligen Buches.


Twelve

Twelve by Nick McDonnel is a story about the young drugdealer ‚White Mike‘ in New York between Christmas and New Years Eve. His customers are rich kids. These kids don’t have a childhood because their parents are always away.
The author Nick McDonnel was in the age of seventeen when he wrote this book. So don’t expect too much but you can read the book in 2-3 days.


Mix, Burn und R.I.P. Das Ende der Musikindustrie

Guter Tipp Peter.
Janko Röttgers lebt und arbeitet in Los Angeles und schreibt für On- und Offline-Medien zu den Themen Netzkultur, Netzpolitik und Musik im Internet. Mit diesem Buch zeigt er die unheimliche Komplexität der Musikwelt mit ihrer Industrie, den Rechteverwertern, Künstlern und den Tauschbörsen.
Beginnend mit der Tauschbörse Napster und deren Niedergang werden andere Tauschbörsen und deren Protokolle und Funktonsweisen dargestellt.
Die technischen Zusammenhänge werden sehr gut und verständlich erläutert. Die Schwierigkeiten der Musikindustrie Pay Per Download oder Aboverfahren erfolgreich zu vermarkten, liegen nicht nur an der Musikindustrie selbst, obwohl sie sich immer noch als Hüter eines Produktes (Tonträger) sieht.
Kopierschutzverfahren und DRM-Massnahmen, schrecken den Kunden noch mehr ab. Die Musikindustrie stellt ihre Kunden an zweiter Stelle, an erster Stelle müssen ihre Interesse gewahrt bleiben.
Nach dem Kapitel über die Geschäftspraktiken der Labels wird einem auch klar, weshalb Prince sich todschick „Slave“ auf die Wange schrieb…
Daß die Musikindustrie erst der Anfang ist, ist klar. Andere Wirtschaftsbereiche sind auch betroffen, z.B. Verlage. So meldet sich in den Interviews im letzten Kapitel auch Tim O’Reilly zu Wort.
Das Buch gibt auch Ausblicke auf Lösungen, z.B. Pauschalabgaben, aber bis dahin ist es ein weiter Weg und die Gefahr besteht, daß die Musikindustrie sich durchsetzt und das Internet „gläsern“ wird. Kontrollierte Inhalte will bestimmt niemand.
„Mix, Burn und R.I.P. Das Ende der Musikindustrie“ ist sehr gut geschrieben und informativ ohne abzuschweifen. Lediglich, daß Apple’s Music Store nur in einem Satz erwähnt wird, finde ich schade, aber das liegt wohl am Veröffentlichungsdatum. Die Musikindustrie kommt in diesem Buch nicht gut weg, obwohl der Autor sich sehr um eine neutrale Position bemüht. Das Interview mit Gerd Gebhardt tut sein übriges…


Das intelligente Interface

Das intelligente Interface. Neue Ansätze für die Entwicklung interaktiver Benutzerschnittstellen ist die deutsche Ausgabe von The Humane Interface. New Directions for Designing Interactive Systems.
Dieses Buch ist kein Leitfaden im Stil von wo, welche Elemente in welcher Reihenfolge platziert werden sollten. Es beginnt weit früher. Was ist eine gelungene Schnittstelle für den Menschen ? Der Autor Jef Raskin beschäfftigt sich in seinem Buch nicht nur mit Oberflächen von Computern und deren Anwendungen, sondern auch mit dem Design von Autoradios und Flugzeugcockpits.
Angefangen von psychologischen Erkenntnissen beim Arbeiten mit Schnittstellen („Haben Sie auch schon mal versehentlich was gelöscht, obwohl Sie es bestätigen mussten ?“), widmet Jef Raskin jeweils ein Kapitel dem Thema Modalität, der Messbarkeit von Interfaces sowie Vereinheitlichung und Navigation. Er gibt Ausblicke auf bessere GUI’s wie zum Beispiel Zoom Oberflächen. Als Softwareentwickler wird einem öfters ein „Aber…“ durch den Kopf gehen, wenn man dieses Buch liest. Dennoch zeigt einem der Autor bessere (anwenderfreundlichere) Lösungen.
Das Buch erinnert auch an Dinge, die man nicht mehr wahrnimmt oder bereits verdrängt hat. Wieso benötigt ein PC soll lange zum Booten ? Die erste Begegnung mit einem Computer und die Frage an welcher Stelle der Cursor überschreibt, einfügt, nach rechts oder links löscht ? Wieso ist eine Maus kein intuitives Eingabegerät ?
Da Jef Raskin an der Entwicklung des Apple Macintosh beteiligt war, erfährt man endlich wieso eine Apple Maus nur eine Taste hat.
Ich konnte aus diesem Buch einiges für meine Arbeit mitnehmen und werde diese Dinge auch zukünftig beachten.